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Die Bundesregierung

Neues Pkw-Label: Mehr Wissen beim Autokauf

Beim Neuwagenkauf sollen Verbraucherinnen und Verbraucher bessere Informationen zur Energieeffizienz von Fahrzeugmodellen erhalten. Die novellierte Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungs-Verordnung ist am 23. Februar 2024 in Kraft getreten.

Die Höhe der CO₂-Emissionen belastet nach wie vor stark die Umwelt. Noch immer befinden sich zu viele Autos auf den Straßen, die das Klima schädigen. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher künftig beim Neuwagenkauf bessere Informationen zur Energieeffizienz von Fahrzeugmodellen erhalten, werden die Vorschriften für die Energieverbrauchskennzeichnung von Autos ("Pkw-Label") an die Vorgaben der EU-Verordnung von 2017 angepasst und konkretisiert. Anlass ist die europaweite Umstellung auf das sogenannte WLTP-Prüfmessverfahren ("Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure"). Die Verordnung ist nun in Kraft getreten.

Ziel: Mehr energieeffiziente Autos

Die neue Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV) ist ein weiterer Schritt hin zu weniger Emissionen im Verkehr. Ziel ist, dass mehr Bürgerinnen und Bürger energieeffiziente Autos mit wenig Schadstoffausstoß kaufen und Pkw-Hersteller so auch immer mehr umweltfreundliche Wagen auf den Markt bringen. Mit der novellierten Verordnung will die Bundesregierung zudem die Akzeptanz des Pkw-Labels steigern.

Realitätsnäheres Prüfmessverfahren

Das WLTP-Prüfmessverfahren liefert deutlich realitätsnähere Daten als die frühere NEFZ-Messung (Neuer Europäischer Fahrzyklus). Mit dem Messverfahren wird festgestellt, welche Energieverbrauchs- und CO₂-Emisisonswerte ein neues Pkw-Typenmodell hat. Da es EU-weit angewendet werden muss, müssen die Mitgliedstaaten auch ihre Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungen entsprechend anpassen.

Neuerungen beim Pkw-Label

Sieben farbige CO₂-Klassen: Künftig werden neue Pkw anhand der absoluten CO₂-Emissionswerte eingeteilt. Das Gewicht eines Fahrzeugs spielt keine Rolle mehr. Es ist bisher mit ein maßgebliches Kriterium für die Effizienzklassen. Die neue Einteilung soll verhindern, dass ein großes Auto aufgrund gleicher CO₂-Emisisonswerte wie ein kleines ähnlich oder sogar besser eingestuft wird. Die CO₂-Effizienz kann anhand der Farbskala auf dem Pkw-Label abgelesen werden. Das neue Label soll in sieben Klassen von "A" (grün, beste) bis "G" (rot, schlechteste) eingeteilt werden. Die alte Klasse A+ fällt also weg.

CO₂-Kosten: Verbraucherinnen und Verbraucher finden auf dem neuen Pkw-Label zudem beispielhafte Informationen darüber, wie sich die CO₂-Bepreisung fossiler Kraftstoffe künftig an der Tankstelle auswirken können. Da die Höhe des künftigen CO₂-Preises noch nicht feststeht, liegen den Beispielberechnungen drei angenommene Durchschnittspreise über zehn Jahre (mittel, niedrig, hoch) zugrunde.

Es soll fünf Label geben, je nach Antriebsart und Kraftstoff für Benzin-, Diesel und Erdgas-Pkw, rein batterieelektrische, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellen-Pkw.

Pressemitteilung


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